Eisern wie stählern

Berühmt wurde sie als erste Premier Ministerin von Großbritannien und berüchtigt für ihren eisernen Willen und ihre Sturheit. Margaret Thatcher, die Iron Lady, hat eine umstrittene Ära an den Tag gelegt, welche bis heute noch in aller Munde ist. Sie wollte Wohlstand für Alle und vernachlässigte dadurch die gesellschaftlichen Werte. Davon abgesehen steht die Baroness Thatcher of Kesteven modisch gesehen für einen unverwechselbaren Stil.

Ihre Kurzhaarfrisur mit Fönwelle eroberte während ihrer Regierungszeit die ganze Insel und wurde zu ihrem Markenzeichen. Sie war und ist bis heute stets adrett mit einem schicken Kostüm gekleidet. Die Studentenzeit an der Eliteuniversität Oxford war einfach nicht von ihr abzuschütteln. Sie strahlte immer diese gewisse Attitüde von Snob- Sein aus. Aber gerade das erhob sie zur Stilikone ihrer Zeit. Sie verkörperte das, was die Briten bekommen und danach streben sollten- einen gutsituierten Lebensstandard. Da sie sich allerdings als einzige Regierungsfrau unter der Männerdomäne Politik durchsetzen musste, behalf sie sich modisch mit einigen Tricks: Frau Thatcher verzichtete nie auf Schulterpolster, damit deutete sie auf Rückgrat und eine starke Führungsposition. Mit den getönten Lippen unterstrich sie ihr Durchsetzungsvermögen und Selbstbewusstsein. Die Weiblichkeit hingegen hebte sie durch das Tragen einer Brosche hervor.

Quelle: Flickr

Damals wie heute gelten diese Tipps als sehr hilfreich. Ein kleiner Blick in die Statistik verrät uns auch, dass 95% der Frauen in einer höheren Position ihre Haare kurz tragen. Margaret beherrschte das äußere Auftreten bis zur Perfektion. Aus diesem Grund unterlief ihr kein einziger Mode Fauxpas. Das erkannte auch die britische Designerin Anya Hindmarch, die der Iron Lady ein Schaufenster widmete. Das allerdings ist mitunter dem Kinostart der verfilmten Biografie von Margaret Thatcher zu verdanken, der einen wahren Hype auf die Gentlewoman auslöste. So eisern wie der Wille ist auch der Kleidungsstil.

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