Über Geschmack lässt sich bekannter Weise streiten. Nicht jedem muss der neue Bachelor- Kandidat Paul zusprechen, aber immer noch besser als die ausgelutschten Gesichter des Dschungelcamps. Seitdem es auch in Pauls Harem heiß hergeht mit Zickenkrieg, Lästerattacken und Liebeleien, fängt die Chose an Spaß zu machen. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass mindestens die Hälfte der TV- Show ein abgekartetes Spiel ist. Der zuständige Programmchef hat mit Sicherheit seine durchtriebenen Finger im Fernsehformat.
Paul muss sich mit so manchen Intrigantinnen durchschlagen. Allen voran hat die rote Schönheit Georgina den Gong zum Schimpfwort- Wettkampf geschlagen. Mit flotten Sprüchen und ehrlichen Bosheiten brachte sie den ersten Schwung in die WG. Sie konnte es kaum fassen, dass Anja und Sissi gleich beide den Absolventen küssten. Vermutlich spricht der blanke Neid aus ihr, allerdings so ganz unrecht hat sie nicht. Freundschaften werden auf jeden Fall nicht geschmiedet. Die Frauen vergessen neben dem ganzen gegenseitig- an- den- Haaren- ziehen, dass es hier doch um die Liebe geht.
Jedoch wird dem Zuschauer auch nicht ganz klar, welche Sendung er eingeschaltet hat. Die Schlammschlachten erinnern doch stark an die Überschwemmung im Dschungelcamp. Die Selbstdarstellungen hingegen sprechen eher für Germanys Next Schauspielerin. Wenigstens sind die Kleider schön, Lacher laut und der Fremdschäm- Faktor vorprogrammiert.











